Promotion: Der mühsame Weg zum Doktortitel

Die Promotion ist der Weg zum Doktortitel; aber… Den Dr. vor seinem Namen zu tragen, reizt ehrgeizige Studenten ungemein. Dabei ist nicht für alle eine Promotion zweckmäßig. Welchen Vorbedingungen ein Doktorand genügen muss, ob auch FH-Absolventen promovieren können und ob der Doktorgrad für die Berufstätigkeit überhaupt lohnt?  Das sind die z.B. Fragen, mit denen sich potentielle Doktoranden beschäftigen. Besonders in der letzten Zeit sind Plagiatsverfahren durch die Presse gegangen. Bekannte als  Auslöser solcher Verfahren wurde die Internet-Plattform „VroniPlag“. Diese „Plagiats-Spürhunde“ hatten verschiedenen Ministern vorgeworfen, plagiiert zu haben. Zum Beispiel der Verteidigungsministerin Von der Leyen hatten sie vorgeworfen, auf 27 Seiten von 62 Seiten der Arbeit bestimmte Textstellen nicht durch das Aufzeigen von Gänsefüßchen „als Zitat“ abgeschrieben zu haben. Vorher gelang das bei Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Annette Schavan (CDU), die dann beide zurücktraten. Bei Zu Guttenberg und Schavan war es wohl zu offensichtlich. Zu Guttenberg zum Beispiel hatte 10 Seiten vom „Wissenschaftlichen Dienst“ des Bundestages einfach übernommen, ohne diese mit Gänsefüßchen als Zitat zu kennzeichnen. So wurde der Doktortitel den Beiden entzogen, woraufhin beide vom Amt zurücktraten. Eigene Zeitplanung vor der 1. Kontaktaufnahme Bekanntlich erwartet jeder Doktorvater brennende Hingabe seines Doktoranden und geht somit vom Erfolg der Doktorarbeit aus. Mit einer halben oder dreiviertel fertiggestellten Dissertation, die irgendwo im Regal vergammelt, wäre natürlich auch viel kostbare  Zeit und Energie der Betreuung durch Doktorvater und Professor total vergeudete Zeit. Die weitaus meisten der Professoren sehen es als ihre persönliche Verantwortung an, mögliche Kandidaten von vorneherein aussichtslosen Promotionsvorhaben abzuhalten. Deshalb verlangen Professoren schon im allerersten Gespräch einen klaren und überzeugenden Plan, wie Zeitaufwand und Finanzierung aussehen sollen. Wer die Promotion irgendwie nebenberuflich entlang der hauptberuflichen Vollzeitkarriere durchziehen möchte, der wird wohl nur selten aus dem Vorstellungsgespräch erfolgreich herauskommen können. Es soll aber Ausnahmen von Seiten der Professoren geben. Ich selbst kenne keinen solchen Professor und Doktorvater; denn von beiden Gesprächspartnern ist großes, beständiges – beiderseitiges – Durchhaltevermögen gefragt. Eine Umfrage an der Universität Marburg über das zeitlihe Ausmass der Dissertationszeit lautete durchschnittliche vier bis fünf Jahre. Rund vier Prozent der Interviewten brauchten weniger als zwei Jahre. Geplant war von 80 Prozent der Zielgruppe eine Doktorandenzeit von ungefähr drei bis vier Jahren. Die Arbeit bei Sozial- und Geisteswissenschaftlern dauert mit 56 Monaten ein wenig länger als bei Mathematikern und Naturwissenschaftlern mit rund 51 Monaten (Quelle: SZ vom 2./3. Februar 2002, Seite V1/22). Mit einem Studentenleben ohne Erwerbstätigkeit schaffte ein Jurist, gerechnet ab der ersten Vor-Überlegung bis zu Abgabe und Veröffentlichung das Jura-Doktorandenstudium in rund zwei Jahren und gab insgesamt um die €11.000,– incl. Lebenshaltungskosten aus. „Nebenberuflich“ Promovieren Eine Promotion neben einem Vollzeit-Beruf erfolgreich durchzuziehen ist eine anstrengende Angelegenheit. Die Erfahrungsberichte im Internet sind sich einig: Promovieren neben einer Vollzeit-Berufstätigkeit verlangt extreme Anstrengungen und artet schnell zu einer äußerst entbehrungsreichen Zeit aus. Oder man wählt ein Thema, das nicht zu sehr von Veränderung und zeitlicher Überholung bedroht ist. Auch wer  seine Forschungszeit als Hobbybeschäftigung ansieht, der kann sich Zeit damit lassen. Aber Achtung, falls der Doktorvater emeritiert wird, kann es zwar vorher abzusehende, aber auch böse Überraschungen geben. Ein Patentrezept gibt es leider hierzu keines, nur intelligente Lösungen Schreiben Sie zu Ihrer Sicherheit und Diskretion einen Brief an

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